Synthroid ersetzt fehlendes Schilddrüsenhormon Thyroxin (T4) im Organismus und bringt lahmenden Stoffwechsel wieder in Schwung. Produziert die Schilddrüse selbst zu wenig T4, folgen rasch Müdigkeit, Frieren oder Gewichtszunahme. Bei uns bestellen Sie Synthroid unkompliziert und diskret direkt nach Hause.
In Synthroid steckt der bewährte Wirkstoff Levothyroxin-Natrium. Das ist im Prinzip nichts anderes als eine im Labor nachgebaute Form des natürlichen Hormons Thyroxin (T4). Macht die Schilddrüse schlapp und bildet nicht mehr ausreichend eigene Hormone, sprechen Ärzte von einer Hypothyreose. Der komplette Stoffwechsel gerät dann ins Stocken, was sich durch dauernde Müdigkeit, trockene Haut oder grundlose Gewichtszunahme bemerkbar macht.
Das Präparat gleicht diesen Mangel schlichtweg aus. Es wird allerdings nicht nur bei einer klassischen Unterfunktion eingesetzt. Ärzte verordnen Levothyroxin auch nach Operationen an der Schilddrüse, bei Kropfbildung oder unterstützend bei Schilddrüsenkrebs. Aber Achtung: Als Mittel zum Abnehmen taugt Synthroid überhaupt nicht! Wer ohne diagnostizierte Unterfunktion versucht, damit Pfunde zu verlieren, riskiert ernsthafte gesundheitliche Schäden.
Wie wirkt der synthetische Ersatz im menschlichen Körper genau?
Nach der Einnahme gelangt Levothyroxin über den Darm ins Blut. Die meisten Körperzellen nehmen das zugeführte T4 auf und wandeln es schrittweise in T3 um, auch bekannt als Triiodthyronin. T3 stellt die eigentlich aktive Form des Hormons dar. Im Zellkern bindet es an spezifische Rezeptoren, was wiederum die Synthese wichtiger Proteine ankurbelt.
Das Prinzip gleicht im Grunde einem Zündschlüssel im Motor. Das Hormon schaltet den Zellstoffwechsel wieder ein. Herzfrequenz, Körperwärme und Grundumsatz regulieren sich dadurch schrittweise wieder ein. Aber Wunder passieren hier nicht über Nacht. In der Regel vergehen einige Wochen, bis der Hormonspiegel im Blut stabil bleibt und sich das Befinden spürbar bessert.
Dosierung richtig einstellen
Eine pauschale Standarddosis existiert bei Schilddrüsenhormonen schlicht nicht. Alter, Körpergewicht und die genauen Laborwerte bestimmen, wie viel Wirkstoff benötigt wird. Meist beginnt die Therapie bei Erwachsenen mit niedrigen Mengen von 25 bis 50 Mikrogramm (mcg) täglich. Der Arzt prüft den TSH-Wert im Blut nach einigen Wochen und passt die Dosis in Schritten von 12,5 oder 25 mcg an. Die typische Erhaltungsdosis pendelt sich bei vielen Patienten zwischen 100 und 125 mcg am Tag ein.
Ältere Personen sowie Patienten mit Herzerkrankungen starten vorsichtiger. Hier beginnt man häufig mit lediglich 12,5 bis 25 mcg täglich, um das Herz-Kreislauf-System nicht zu überlasten. Ganz anders sieht es in der Schwangerschaft aus: Dort klettert der Bedarf an Levothyroxin oft um 30 bis 50 Prozent nach oben, weshalb regelmäßige Blutkontrollen unverzichtbar sind.
Wann und wie nehmen Sie die Tabletten am besten ein?
Die Anwendung verlangt eine gewisse Routine. Synthroid gehört morgens direkt nach dem Aufstehen auf nüchternen Magen eingenommen – mindestens 30 bis 60 Minuten vor dem Frühstück. Schlucken Sie die Tablette unzerkaut mit reichlich Leitungswasser. Das ist deshalb wichtig, weil Nahrungsmittel im Magen die Aufnahme des Wirkstoffs im Darm hehemmen. Vor allem ballaststoffreiches Essen, Soja oder Walnüsse beeinträchtigen die Resorption massiv.
Sollten Sie die Einnahme einmal vergessen haben, ist das kein Weltuntergang. Bemerken Sie es bald, holen Sie die Tablette einfach nach. Steht die nächste Dosis allerdings schon kurz bevor, lassen Sie die verpasste Ausfallen. Niemals die doppelte Menge schlucken! Das löst schnell Herzrasen aus. Da Levothyroxin eine Halbwertszeit von etwa 7 Tagen aufweist, bringt eine einmalig ausgelassene Dosis den Hormonhaushalt nicht direkt aus dem Gleichgewicht.
Wichtige Gegenanzeigen
Das Präparat eignet sich keineswegs für jeden. Bestimmte Vorerkrankungen schließen eine Einnahme strikt aus. Liegt eine unbehandelte Nebenniereninsuffizienz vor, ist Synthroid kontraindiziert, da sonst eine lebensbedrohliche Addison-Krise droht. Ebenso ist die Anwendung direkt nach einem frischen Herzinfarkt oder bei einer akuten Herzmuskelentzündung absolut untersagt.
Besteht bereits eine Schilddrüsenüberfunktion (Thyreotoxikose), dürfen logischerweise keine weiteren Hormone zugeführt werden. Und um es nochmals zu betonen: Als Diätmittel ist der Wirkstoff gefährlich und völlig ungeeignet.
Welche Nebenwirkungen und Wechselwirkungen treten gelegentlich auf?
Ist die Dosierung exakt auf den Körper abgestimmt, verläuft die Behandlung meist ohne Beschwerden. Unerwünschte Reaktionen treten in erster Linie dann auf, wenn die Dosis zu hoch bemessen ist. Das führt quasi zu den typischen Anzeichen einer Überfunktion.
Herzrasen, Herzklopfen oder Schmerzen in der Brust
Innere Unruhe, Zittern der Hände und Schlafstörungen
Gewichtsverlust trotz gewohntem Appetit
Hitzewallungen und verstärktes Schwitzen
Durchfall sowie krampfartige Bauchschmerzen
Vorübergehender leichter Haarausfall (besonders bei Kindern zu Beginn)
Beachten Sie zudem mögliche Wechselwirkungen. Mineralstoffe wie Eisen oder Calcium, säurebindende Magenmittel (Antazida) und bestimmte Cholesterinsenker binden Levothyroxin direkt im Verdauungstrakt. Halten Sie daher mindestens 4 Stunden Abstand zwischen der Einnahme dieser Präparate. Zudem verstärken Schilddrüsenhormone unter Umständen die Wirkung von Gerinnungshemmern wie Warfarin.
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Richtig lagern
Bewahren Sie die Tabletten stets bei Raumtemperatur auf, idealerweise im Bereich von 20 °C bis 25 °C. Das Medikament sollte vor Feuchtigkeit und direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. Wegen der hohen Luftfeuchtigkeit ist das Badezimmer als Lagerort ungeeignet. Belassen Sie die Tabletten am besten in der Blisterpackung, achten Sie auf das Verfallsdatum und lagern Sie das Präparat unzugänglich für Kinder.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich Synthroid zusammen mit dem Frühstück einnehmen?
Nein, das empfiehlt sich nicht. Speisen im Magen hehemmen die Aufnahme des Wirkstoffs im Darm spürbar. Halten Sie nach der Einnahme einen Abstand von mindestens 30 bis 60 Minuten zum Frühstück ein.
Was passiert, wenn ich Synthroid versehentlich doppelt nehme?
Eine einmalig erhöhte Dosis verursacht meist nur Unruhe oder leichtes Herzklopfen. Trinken Sie ausreichend Wasser und lassen Sie bei Unsicherheit die folgende Dosis nach Rücksprache aus.
Wie lange dauert es, bis die Symptome nachlassen?
Da sich der Wirkspiegel erst langsam aufbaut, stellt sich eine spürbare Linderung der Beschwerden meist nach 2 bis 4 Wochen ein.