Remeron nutzt den Wirkstoff Mirtazapin aus der Gruppe der tetracyclischen Antidepressiva. Das Medikament lindert schwere depressive Episoden bei Erwachsenen und hilft gleichzeitig bei Schlafproblemen.
In der Online-Apotheke bestellen Sie das Mittel unkompliziert direkt zu sich nach Hause.
Remeron ist der Markenname des Wirkstoffs Mirtazapin. Der Stoff zählt zu den tetracyclischen Antidepressiva (TeCA) und gehört genauer zur Untergruppe der noradrenalen und spezifisch serotonergen Antidepressiva (NaSSA). Klingt fachlich kompliziert, meint aber ein bestimmtes Prinzip: Die Substanz blockiert primär die alpha-2-Rezeptoren im zentralen Nervensystem. Dadurch schüttet das Gehirn wieder vermehrt die Botenstoffe Noradrenalin und Serotonin aus.
Parallel dazu hemmt Mirtazapin die Histamin-H1-Rezeptoren. Genau das macht schnell müde und regt den Appetit spürbar an. Für viele Menschen mit Depressionen ist das ein Vorteil, da Schlafstörungen und Appetitlosigkeit häufige Begleiter sind. Im Gegensatz zu klassischen SSRI verursacht der Wirkstoff selten Übelkeit oder sexuelle Funktionsstörungen, weil er die 5-HT2- und 5-HT3-Rezeptoren gezielt blockiert.
Dosierung im Behandlungsalltag
Bei Erwachsenen liegt die übliche Startdosis gegen Depressionen bei 15 mg am Tag. Die Tablette nimmt man am besten abends kurz vor dem Schlafengehen, da sie stark müde macht. Reicht der Effekt nach ein bis zwei Wochen nicht aus, passt die Ärztin oder der Arzt die Dosis schrittweise an. Die Höchstdosis beträgt 45 mg pro Tag.
Einige Personengruppen brauchen angepasste Mengen:
Ältere Menschen: Der Körper scheidet den Wirkstoff langsamer aus. Oft reicht hier ein Beginn mit 7,5 mg täglich, maximal bis 30 mg.
Leber- oder Nierenschwäche: Wenn Nieren oder Leber eingeschränkt arbeiten, bleibt Mirtazapin länger im Blutkreis. Eine Dosisreduktion um 30 bis 50 Prozent ist in solchen Fällen üblich.
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Für diese Altersgruppe gibt es keine Zulassung.
Haben Sie eine Tablette vergessen? Bitte auf keinen Fall die doppelte Dosis schlucken. Wenn der Zeitpunkt für die nächste Einnahme schon nah ist, lassen Sie die versäumte Dosis einfach aus.
Wann setzt die Wirkung ein?
Schlaf und Appetit bessern sich oft schon nach wenigen Tagen. Die eigentliche Aufhellung der Stimmung erfordert jedoch etwas Geduld. Meist verstreichen 2 bis 4 Wochen, bis die depressive Symptomatik spürbar nachlässt. Das volle therapeutische Ergebnis stellt sich typischerweise nach 4 bis 6 Wochen ein.
Die Halbwertszeit von Mirtazapin beträgt 20 bis 40 Stunden. Bei Frauen verläuft der Abbau mit durchschnittlich 37 Stunden etwas langsamer als bei Männern mit etwa 26 Stunden. Daher genügt eine einzige Gabe am Tag.
Sicherheit und verträgliche Nebenwirkungen
Wie jedes wirksame Medikament bringt Remeron eventuelle Nebeneffekte mit sich. Viele Beschwerden sind zu Beginn mild und klingen ab, sobald der Körper sich an den Stoff gewöhnt hat.
Zu den häufigen Reaktionen zählen:
Müdigkeit und Benommenheit am Tag
Gesteigerter Appetit und Gewichtszunahme
Mundtrockenheit
Verstopfung
Schwindel beim raschen Aufstehen
Selten treten schwerere Komplikationen auf. Bekommen Sie plötzlich hohes Fieber, Halsschmerzen oder Anzeichen einer Infektion, brauchen Sie sofort medizinische Hilfe. Das kann auf eine Agranulozytose hinweisen, also einen starken Abfall der weißen Blutkörperchen. Bei jungen Erwachsenen unter 24 Jahren kann in den ersten Wochen zudem das Risiko für Suizidgedanken steigen. Beenden Sie die Einnahme niemals eigenmächtig von heute auf morgen — sonst drohen Absetzerscheinungen wie Unruhe, Schwindel oder Übelkeit.
Wann Sie das Mittel nicht nehmen dürfen
Remeron ist tabu, wenn eine Allergie gegen Mirtazapin bekannt ist. Absolut verboten ist auch die gleichzeitige Gabe von MAO-Hemmern. Zwischen dem Absetzen eines MAO-Hemmers und der ersten Dosis Mirtazapin müssen zwingend mindestens 14 Tage vergehen. Andernfalls droht ein lebensgefährliches Serotoninsyndrom.
Besondere Vorsicht gilt bei grünem Star (Glaukom), einer Vorgeschichte mit Krampfanfällen oder einer bipolaren Störung, da Mirtazapin manische Phasen auslösen kann.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Mirtazapin verträgt sich nicht mit allen Präparaten. Kombinationen können Effekte verstärken oder den Abbau stören.
Serotonerge Arzneien: Die Einnahme zusammen mit SSRI, Tramadol, Triptanen oder Johanniskraut erhöht die Gefahr eines Serotoninsyndroms.
Dämpfende Stoffe und Alkohol: Alkohol, Schlafmittel oder Benzodiazepine verstärken die Sedierung massiv. Auf Alkohol sollte man während der Behandlung verzichten.
CYP-Enzym-Mittel: Starke Hemmstoffe wie Ketoconazol steigern den Mirtazapin-Spiegel im Blut. Stoffe wie Carbamazepin oder Rifampicin senken den Spiegel dagegen.
Häufig gestellte Fragen
Wann nimmt man Remeron am besten ein?
Die Dosis gehört abends direkt vor das Schlafengehen. So hilft die dämpfende Wirkung beim Einschlafen.
Führt Mirtazapin immer zu Gewichtszunahme?
Viele Betroffene spüren mehr Appetit und nehmen an Gewicht zu, weil der Wirkstoff die Histamin-Rezeptoren blockiert. Eine bewusste Ernährung hilft, das Gewicht zu kontrollieren.
Darf man die Tabletten zu den Mahlzeiten einnehmen?
Ja. Essen verringert die Aufnahme des Wirkstoffs nicht. Sie können die Tablette mit oder ohne Nahrung einnehmen.
Ich habe Remeron hier bestellt und bin insgesamt zufrieden. Die Online-Bestellung war echt einfach und die Webseite übersichtlich aufgebaut. Die Lieferung hat zwar ein paar Tage gedauert, war aber noch im akzeptablen Rahmen. Das Produkt selbst ist genau wie erwartet, daher gibt es da nix zu meckern. Nur der Preis könnte vielleicht ein kleines bisschen günstiger sein, deshalb ziehe ich einen Stern ab.